Kleine Veränderung, große Wirkung: So wird die Zinkwanne zum Insektenmagnet
Manchmal braucht es gar nicht viel, um einem Pflanzgefäß einen neuen Look zu verleihen. Sind einzelne Pflanzen verblüht oder nicht mehr ganz so ansehnlich, können sie einfach ausgetauscht werden, während gut eingewachsene Pflanzen weiterhin ihren Platz behalten.
Wie das aussehen kann, zeigt uns Birgit von @landhaus_garten: Die verblühten Hornveilchen mussten aus ihrer Zinkwanne ausziehen. Statt die Bepflanzung aber komplett zu erneuern, hat Birgit nur gezielt einzelne Pflanzen ausgetauscht. So bekommt die Zinkwanne mit wenig Aufwand einen frischen Look.
Bestehendes erhalten und neu kombinieren
Das Schöne an einer solchen Auffrischung: Nicht alles muss weichen. Der vorhandene Mittelmeerschneeball und die Segge durften bleiben, denn beide haben sich in der Zinkwanne prächtig entwickelt.
Neu dazugekommen sind Sonnenhut (Echinacea) und duftende Bergminze. Bevor die beiden Stauden in die Zinkwanne einziehen, werden sie noch einmal gründlich gewässert und der Wurzelballen vorsichtig gelockert.
Gemeinsam sorgen die Pflanzen für frische Blüten, abwechslungsreiche Strukturen und einen frischen Blickfang. Und weil die Kombination winterhart und langlebig ist, habt ihr lange etwas davon.
Das Prinzip könnt ihr ganz einfach auf andere Pflanzgefäße übertragen: Bewährtes behalten, einzelne Pflanzen austauschen und so mit wenig Aufwand für neue Akzente sorgen.
Wichtig: Wasser muss abfließen können
Ein Punkt, den ihr nicht vergessen solltet: Egal ob Zinkwanne oder ein anderes Gefäß – der Wasserablauf muss gegeben sein. Mehrere Löcher im Boden sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann und keine Staunässe entsteht.
Ein Buffet für Hummeln, Schmetterlinge und Co.
Mit Sonnenhut und Bergminze wird die Zinkwanne nicht nur zum Hingucker, sondern auch zu einem kleinen Buffet für Hummeln, Schmetterlinge und Co.
Wenn ihr zusätzlich eine Insektentränke ergänzt, schafft ihr im Handumdrehen ein noch attraktiveres Angebot für die tierischen Gartenbesucher.
Weniger neu machen, mehr erhalten
Birgits Beispiel zeigt, dass ihr für frischen Wind im Garten nicht alles immer gleich neu machen müsst. Gesunde, gut eingewachsene Pflanzen können bleiben, während einzelne Exemplare Platz für neue Blüten und mehr Vielfalt machen.
So wird aus einem alten Pflanzgefäß mit ein paar Handgriffen ein abwechslungsreicher Blickfang – und gleichzeitig ein kleines, naturnahes Paradies für Insekten.