Centerpiece: Schwebendes Licht im Sandring

Mitten im Sommer entsteht hier ein Centerpiece, das mit Licht spielt: Um ein zentrales Windlicht schmiegt sich ein transparenter Kranz aus Laternenlilien, zartem Wiesenknopf und wolkigem Federgras. Nichts verdeckt den Blick auf die Kerze – jede Blüte lässt Raum für Durchblicke, jeder Halm darf sich frei ins Licht strecken.

Das Besondere: Die Blumen werden nicht in eine klassische Vase, sondern direkt in eine gut gewässerte Sandschicht gesteckt. Das hält nicht nur wunderbar stabil, sondern erlaubt auch eine ganz freie, ringförmige Anordnung um das Windlicht herum – luftig, transparent und mit Durchblicken auf die Kerze.

Was steckt drin?

Verwendet wurde eine große, tiefe Schale mit einer hohen Schicht feinen, sauberen Sands (hier: Silbersand) als Basis. Ein passendes Glaswindlicht bildet das Herzstück. Der Mix aus Blumen:

  • Laternenlilie/Goldglöckchen (Sandersonia aurantiaca)
  • Wiesenknopf (Sanguisorba)
  • Mini-Gladiole
  • Rose ‚Cuddle'
  • Riesen-Federgras (Stipa gigantea)
  • Federbusch-Celosie
  • Perlhagebutte

Und so funktioniert's:

Schale vorbereiten: Den Sand in die Schale füllen und sehr gut wässern, bis an der Oberfläche ein kleiner Wasserspiegel sichtbar ist. Wichtig: Die Sandschicht sollte relativ hoch sein – nur so lassen sich die Stiele tief genug einstecken und finden sicheren Halt. Ist die Sandschicht zu niedrig, kippen vor allem die schwereren Stiele schnell zur Seite.

Windlicht platzieren: Windlicht mittig platzieren und leicht in den Sand eindrehen, sodass es sicher steht und als ruhender Blickfang die Mitte bildet.

Federgras als Fundament: Riesen-Federgras als lockeres, wolkiges Fundament rundherum in den Sand stecken – es sorgt für den transparenten, schwebenden Grundton und lässt das Licht später hindurchscheinen.

Hauptblüten setzen: Rosen ‚Cuddle' und Mini-Gladiolen als Hauptblüten ringförmig in den Sand verteilen, aber mit Abstand zueinander – so bleibt zwischen den Blüten genug Luft für Durchblicke.

Laternenlilien einsetzen: Laternenlilien einzeln und mit etwas Höhenunterschied tief in den Sand setzen: Ihre glockenförmigen Blüten setzen leuchtende Akzente und bringen Bewegung in die Silhouette.

Wiesenknopf ergänzen: Wiesenknopf schräg und mit Schwung einstecken – er bringt feine, tänzelnde Linien und lockert das Gesamtbild zusätzlich auf.

Celosie einfügen: Federbusch-Celosie zwischen den Hauptblüten einstecken: Ihre samtige Struktur bildet einen schönen Kontrast zu den filigranen Nachbarn.

Perlhagebutte als Abschluss: Perlhagebutte zum Schluss locker in die verbleibenden Lücken stecken – sie rundet das Arrangement mit kleinen, glänzenden Farbtupfern ab, ohne die Transparenz zu stören.

Feinschliff: Das Arrangement von allen Seiten prüfen und wo es zu dicht wirkt, einzelne Stiele nachjustieren, bis alles luftig, transparent und im Gleichgewicht wirkt. Fertig!

Der Geheimtipp: Je höher die Sandschicht, desto tiefer lassen sich die Stiele einstecken – das ist der eigentliche Trick dieser Technik und macht das Arrangement gleichzeitig stabil und schwerelos wirkend.

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