Saisonales Haustür-Makeover | Herbst
Ob Frühling, Sommer oder Herbst – der Eingangsbereich darf sich mit jeder Saison neu zeigen, denn er ist schließlich das Erste, was Besucher von eurem Zuhause zu sehen bekommen. In der Content-Reihe „Saisonales Haustür-Makeover" nimmt euch Janina von @janina_mirjam mit und zeigt, wie sich der Eingangsbereich mit wenigen Handgriffen immer wieder neu und saisonal gestalten lässt.
Nach Frühling und Sommer zieht nun der Herbst ein: mit warmen Erdtönen, samtigem Purpur und jeder Menge Textur. Chrysanthemen, Purpur-Sonnenhut und Sonnenbraut sorgen für Farbe, während Heidekraut, Efeu, Purpurglöckchen und feine Gräser dem Ganzen Tiefe und Struktur verleihen. Dazu ein paar Kürbisse in verschiedenen Formen und Farben – fertig ist der herbstliche Willkommensgruß.
Warme Töne, viel Textur: So wird der Eingangsbereich zum Herbstparadies
Bordeaux, Orange und ein Hauch Flieder: Für ihr Herbst-Makeover hat sich Janina für eine warme, erdige Farbwelt entschieden. Wie ihr den Look nachmachen könnt, zeigen wir euch Schritt für Schritt.
Schritt 1: Los geht's in der Gärtnerei. Dort hat sich Janina von der herbstlichen Auswahl inspirieren lassen und unter anderem Chrysanthemen, Heidekraut, Purpur-Sonnenhut, Sonnenbraut, Purpurglöckchen und feine Ziergräser eingepackt. Überlegt euch parallel dazu, welche Gefäße ihr verwenden möchtet: Ein erhöhtes schwarzes Pflanzgefäß, Zinktöpfe und -wannen sowie klassische Blumentöpfe bringen Abwechslung in Höhe und Material.
Tipp: Achtet darauf, dass alle Gefäße Löcher am Boden haben, damit Staunässe vermieden wird. Im Herbst, wenn es häufiger regnet, ist das besonders wichtig.
Schritt 2: Legt als Nächstes eure Farbwelt fest. Janina kombiniert Bordeaux, Orange und zartes Flieder zu einem stimmigen Herbstlook. Chrysantheme, Purpur-Sonnenhut und Sonnenbraut übernehmen dabei den Blüten-Part, Purpurglöckchen und Purpur-Liebesgras bringen mit ihrem dunkelroten Laub zusätzliche Farbtiefe hinein.
Denkt neben der Farbe auch an unterschiedliche Wuchsformen: Aufrecht blühende Pflanzen, filigrane Gräser und hängendes Grün wie Efeu oder Mühlenbeckia machen das Arrangement lebendig.
Schritt 3: Ist die Auswahl getroffen, kann eingepflanzt werden. Gebt zunächst eine Schicht frische Erde in eure Gefäße, löst die Pflanzen behutsam aus ihren Töpfen und setzt sie ein. Hochwachsende Pflanzen wie Chrysanthemen oder Purpur-Sonnenhut gehören nach hinten oder in die Mitte, kleinere und hängende Sorten wie Efeu oder Mühlenbeckia an den Rand.
Tipp: Lockert vor dem Einsetzen kurz die Wurzeln – das erleichtert das Anwachsen und gibt der Pflanze einen guten Start.
Schritt 4: Mischt anschließend Solitärpflanzen mit kombinierten Pflanzungen. In der Zinkwanne setzen Purpur-Liebesgras und Purpurglöckchen einen dunklen, ruhigen Akzent, während Heidekraut – in Violett oder Weiß – zusammen mit filigranem „Stacheldraht" und hängender Mühlenbeckia für Fülle und Bewegung sorgt.
Tipp: Wiederholt Farben und Texturen an mehreren Stellen – so wirken die einzelnen Gefäße wie aus einem Guss.
Schritt 5: Zum Abschluss könnt ihr eure Töpfe auf unterschiedlichen Höhen anordnen: größere Kübel nach hinten, kleinere nach vorne. Verteilt dann noch etwas herbstliche Deko dazwischen – Kürbisse in verschiedenen Größen und Farben, ein Maiskolben oder eine kleine Laterne machen das Bild komplett.
Das Ergebnis: ein Eingangsbereich, der in warmen Herbstfarben strahlt und beweist, wie viel Atmosphäre ein paar gut gewählte Pflanzen schaffen können. Und das Schönste daran: Der Look lässt sich easy nachstellen – für einen herbstlichen Empfang direkt vor der eigenen Haustür!