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Grünpflanzen | Perfekte Deko für den In- und Outdoorbereich

We love green stuff

Der Grünpflanzen-Trend ist ungebrochen: Überall in den Wohnungen, aber auch auf den Balkonen und Terrassen sieht man angesagte Grünpflanzen, die einen Hauch Urlaubsfeeling in die eigenen vier Wände bringen. Träumt ihr auch von eurem eigenen Urban Jungle und sucht noch nach passenden Inspirationen? Dann schaut doch gerne mal bei Laura von oursweetliving vorbei: Für sie gibt es nichts Schöneres als Pflanzen und sie zeigt euch regelmäßig, wie ihr euer Zuhause in ein Pflanzenparadies verwandeln könnt.

Pflegetipps für Grünpflanzen

Eine Auswahl der Pflanzen, die bei Laura eingezogen sind, haben wir hier inklusive der passenden (Pflege-)Tipps einfach mal für euch zusammengestellt:

Gummibaum (Ficus Elastica) 

Er ist der bekannteste Vertreter einer riesigen Pflanzengattung und bringt lauter gute Eigenschaften mit: Er ist robust und pflegeleicht und dazu preiswert – eine echte Pflanze für Anfänger. Im Handel sind verschiedene Kulturformen von Ficus elastica erhältlich, zum Beispiel die breitblättrige, dunkelgrüne Sorte „Decora“ oder „Tineke“, eine Sorte mit weißen Blatträndern, die etwas mehr Licht benötigt.

Standort: Sein Lieblingsplatz ist hell bis halbschattig, nie vollsonnig, möglichst luftig, aber nicht dem Zug ausgesetzt. Im Sommer möchte die Pflanze schön warm stehen, im Winter gern etwas kühler, bei etwa 16 Grad. 

Gießen: Während der Wachstumszeit im Frühjahr und Sommer brauchen vor allem größere Exemplare mit vielen Blättern reichlich Wasser. Ansonsten gilt: eher mäßig gießen und erst dann, wenn die Erde wieder oberflächlich abgetrocknet ist. Um den Wurzelballen nicht zu feucht zu halten und Staunässe zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, den Erdballen ab und zu komplett in Wasser zu tauchen, bis er sich mit Wasser vollgesogen hat. Anschließend kann er zurück an den angestammten Platz, wo er längere Zeit von der feuchten Erde zehrt.

Düngen: Im Frühjahr und Sommer sollte der Gummibaum alle zwei Wochen mit Grünpflanzendünger versorgt werden.

Pflege-Tipp: Zur Pflege des Gummibaums gehört auch das regelmäßige Entstauben und Einsprühen der Blätter mit zimmerwarmem Wasser. Zum Reinigen stellt ihr am besten die ganze Pflanze, sofern sie nicht zu groß ist, in die Dusche und braust sie ab. Nach dem Duschbad wischt ihr die Blätter mit einem weichen Tuch nach, damit es nicht zu Kalkflecken kommt. Für einen schönen Glanz können die Blätter auch leicht in Bier getränkt und anschließend mit einem Tuch abgerieben werden. 

Olivenbaum (Olea europea)

Der Olivenbaum ist wohl eine der ältesten Trendpflanzen überhaupt. Schon vor 6000 Jahren wurde er zur Ernte seiner Oliven kultiviert und heute bringt er uns das Toskana-Feeling nach Hause. Er zählt zu den recht hübschen und dabei anspruchslosen Kübelpflanzen und steht den Sommer über gern im Freien. Auch im Kübel kann ein Ölbaum meterhoch werden; allerdings wächst er dann eher strauchartig und vor allem sehr langsam.

Standort: Bei Topfpflanzen denken die meisten erst einmal an hübsche, kleine Zimmerpflanzen. Doch ein Olivenbaum will so lange wie möglich im Jahr frische Luft genießen. Daher heißt es im Sommer: Ab nach draußen. Der gewählte Standort im Garten oder auf dem Balkon sollte vollsonnig und nicht zu zugig sein. Ab Mitte September sollten junge Bäume ins Treppenhaus, den Wintergarten oder einen anderen kühlen und hellen Ort umsiedeln. Optimal sind Temperaturen von fünf bis zehn Grad. Ältere Exemplare können mit ein paar Vorkehrungen auch im Freien überwintern. 

Gießen: Der Erdballen eines Ölbaumes sollte im Sommer und im Winter, auch bei niedrigeren Temperaturen, immer leicht feucht sein. Wird im Sommer einmal das Gießen vergessen, ist das nicht ganz so schlimm, im Winter aber fallen dann leicht die Blätter. 

Düngen: Während der Wachstumszeit, also etwa von April bis Mitte September, kann der Olivenbaum im Kübel ein wenig mehr Nährstoffe vertragen. Hierfür wird er im Abstand von zwei bis drei Wochen mit einem geeigneten Dünger für mediterrane Pflanzen gedüngt.

Extra-Tipp: Wer einen Olivenbaum das ganze Jahr über als Zimmerpflanze halten möchte, sollte für viel Licht und stets für frische Luft sorgen.

Feigenbaum

Sowohl die fruchttragenden echten Feigenbäume als auch die unechten Feigen, die durch ihr schönes dunkelgrünes Laub bestechen, eignen sich zur Zimmerkultur. An einem hellen und warmen Platz in der Wohnung gedeihen Zier-Feigenarten wie die Birkenfeige oder die Geigenfeige auch ohne den sprichwörtlichen grünen Daumen gut.

Standort: Bei der Pflege des Feigenbaumes spielt der Standort eine ganz besondere Rolle. Die Feige liebt das Licht und sollte unbedingt in Fensternähe platziert werden. Direkte Sonnenstrahlung verträgt sie jedoch nicht. In der kalten Jahreszeit freut sich die Pflanze über einen etwas kühleren Platz in der Wohnung. Ideal sind hierbei Temperaturen von etwa zehn Grad.

Gießen: Auf Staunässe reagieren Feigen ebenso empfindlich wie auf das vollständige Austrocknen des Wurzelballens. Einen zu trockenen Boden quittiert die Feige zunächst mit dem Abwurf der Früchte und im Anschluss mit einem teilweisen Verlust des Laubes. Gegossen werden sollte sie daher immer dann, wenn sich die Oberfläche der Erde trocken anfühlt. Während der Wintermonate solltet ihr die Wassergaben reduzieren; ganz austrocknen sollte der Feigenbaum allerdings nicht.

Düngen: In der Wachstumsphase belohnt die Zimmerfeige einmal wöchentliche Düngergaben mit kräftigem Wuchs und reichem Fruchtansatz. Geeignet ist herkömmlicher Flüssigdünger oder Zitrusdünger.

Extra-Tipp: Zimmerfeigen sind leider etwas anfällig gegenüber Krankheiten und Schädlingen und sollten deshalb regelmäßig auf Befall kontrolliert werden. 

Chinesische Hanfpalme

Mit ihren Palmwedeln sorgt die Hanfpalme im Nu für tropisches Flair auf der Terrasse oder dem Balkon. Dabei gehört sie wohl zu den robustesten Zimmerpalmen, die durchaus auch etwas Frost verträgt. Sie kann in der Natur schnell bis zu 10m hoch werden, erreicht aber auch als Kübelpflanze schon eine stattliche Größe, sodass es durchaus zu Platzproblemen kommen kann, wenn die Pflanze in den kühleren Monaten im Haus überwintert.

Standort: Die Hanfpalme mag Licht, allerdings keine direkte Sonneneinstrahlung. Stellt sie also am besten an einen hellen Standort, aber vermeidet grelles Sonnenlicht. Hierbei gilt, dass ältere Pflanzen mehr Sonne vertragen als junge. Da die Hanfpalme neben viel Licht auch Luft mag, ist sie in den Sommermonaten eine tolle Pflanze für den Balkon oder die Terrasse. Achtet jedoch auch hier darauf, sie vor zu viel Wind zu schützen, da ihre langen Blattstiele ansonsten sehr leicht brechen können.

In den Wintermonaten müsst ihr ein paar Vorkehrungen treffen, da die Hanfpalme dann auf jeden Fall kühler stehen sollte. Optimal überwintert die Palme bei frostfreien Temperaturen bis ungefähr fünf Grad. Achtet außerdem auch im Winter darauf, den Raum, in dem die Palme überwintert, regelmäßig zu lüften.

Gießen: Die Hanfpalme braucht in warmen Monaten sehr viel Wasser. Vermeidet aber unbedingt Staunässe. Während der Überwinterung an einem kühleren Ort ist es ausreichend, wenn ihr die Erde nur leicht feucht haltet. Achtet darauf, dass ihr möglichst kalkfreies Wasser benutzt und passt die Wassertemperatur der Außentemperatur an, das heißt ihr wässert im Sommer mit wärmerem Wasser, im Winter darf das Wasser dann auch gerne etwas kühler sein. 

Düngen: Von etwa März/April bis September/Oktober (in der Vegetationszeit der Hanfpalme) könnt ihr die Pflanze alle 14 Tage mit Langzeitdünger düngen. Alternativ könnt ihr wöchentlich auch schwach dosierten Flüssigdünger mit ins Gießwasser geben.

(Pflege-)Tipp: Achtet darauf, dass ihr zwischendurch immer mal wieder den Staub von den Palmwedeln entfernt und topft eure Pflanze regelmäßig um. Bei Jungpflanzen ist es jedoch völlig ausreichend, wenn sie im Zwei-Jahres-Rhythmus umgetopft werden, da die Hanfpalme nicht sehr schnell wächst. Habt ihr bereits ein älteres Exemplar, können die Zeiträume noch weiter auseinander liegen.

Agave

Bei der Agave handelt es sich um eine außergewöhnlich dekorative Pflanze, die zu den Sukkulenten gehört und extrem pflegeleicht ist. Während man kleinere Agaven auf die Fensterbank stellen kann, sind die größeren Exemplare auf der Terrasse oder dem Balkon im Kübel besser aufgehoben. In ihren Blättern speichert die Agave Wasser und kann somit auch Trockenperioden gut überstehen.

Standort: Die Agave mag Sonnenlicht: Am besten stellt ihr sie während der Sommermonate (etwa Ende Mai bis Ende September) an einen sehr hellen, sonnigen Platz auf euren Balkon oder eurer Terrasse. In den Wintermonaten könnt ihr die Agave drinnen überwintern lassen. Achtet hierbei auf einen hellen, kühlen Raum.

Gießen: Während die Agave in den Sommermonaten ein- bis zweimal in der Woche durchdringend gegossen werden sollte, benötigt sie im Winter nur wenig Wasser. Gießt während der kühlen Monate daher nur so viel, dass die Erde nicht austrocknet.    

Düngen: Düngt eure Agave von etwa April bis September alle 14 Tage mit einem geeigneten Volldünger.

(Pflege-)Tipp: Entstaubt die Blätter der Agave mindestens einmal während des Winters. Hierfür könnt ihr super eine Handbrause verwenden, sodass ihr euch an den Blättern nicht stecht. Und achtet unbedingt auch bei dieser Pflanze auf regelmäßiges Umtopfen. Große Agaven sollten ungefähr alle drei Jahre in einen neuen, größeren Behälter umsiedeln, kleineren Exemplare jährlich im März.

Eukalyptus-Busch

Der Eukalyptus setzt mit seinen silbrig-schimmernden, blaugrünen Blättern wunderschöne Akzente im eigenen Garten oder auf dem Balkon und ist somit eine echte Bereicherung für das eigene Pflanzenparadies zu Hause. Da es auch viele frostsichere Sorten gibt (beispielsweise den Eucalyptus gunnii), gedeiht der Eukalyptus auch bei uns nicht nur als Zimmerpflanze, sondern kann ausgepflanzt werden oder in Kübeln den Balkon oder die Terrasse verschönern. Bekannt und beliebt ist der Eukalyptus vor allem durch seine ätherischen Öle und den unverkennbaren, aromatisch-intensiven Duft.

Standort: Der Eukalyptus mag das Licht und bevorzugt somit einen sonnigen bis halbsonnigen Standort. Achtet bei eurem Kauf unbedingt auf die passende Eukalyptus-Art, da viele der mehr als 600 Arten leider nicht winterhart sind. Wollt ihr euren Eukalyptus auch während der Wintermonate im Freien lassen, ist der Eucalyptus gunnii eine gute Wahl, da diese Art ausgepflanzt auch Frost verträgt. Habt ihr euren Eukalyptus allerdings als Kübelpflanze auf dem Balkon oder der Terrasse stehen, holt die Pflanze gerne zum Überwintern in den Innenbereich. Achtet hierbei auf einen hellen, kühlen Standort.

Gießen: Der Eukalyptus ist durstig und benötigt während der Vegetationsphase reichlich Wasser. Staunässe solltet ihr dabei aber unbedingt vermeiden, das würde der Eukalyptus übelnehmen, da hierbei seine Wurzeln verfaulen. Benutzt zum Gießen am besten kalkarmes Wasser, da die meisten Eukalyptus-Arten empfindlich auf zu hohen Kalkgehalt reagieren und das Wachstum einschränken können.

Düngen: Da der Eukalyptus von Natur aus eher auf nährstoffarmen Böden wächst, müsst ihr ihn in der Regel nicht unbedingt düngen. Habt ihr euren Eukalyptus aber im Haus stehen, könnt ihr ihn während der Wachstumsphase (von April bis September) wöchentlich mit Dünger in minimaler Dosierung unterstützen. Langzeitdünger ist hierbei optimal. Außerhalb dieser Phase ist eine Düngerzugabe nicht notwendig.

Tipp: Wenn ihr euren Eukalyptus regelmäßig schneidet, könnt ihr neues Wachstum und Verzweigungen anregen. Somit könnt ihr auch Pflanzen, die zu groß geworden sind, wieder auf die gewünschte Höhe bringen.

 

Wolfsmilchkaktus

Ursprünglich stammt der Wolfsmilchkaktus aus Südafrika und gehört zu der Gattung der Sukkulenten. In ihren verdickten Trieben kann die Pflanze Wasser speichern und somit extrem gut in trockenen und heißen Regionen überleben. Der Wolfsmilchkaktus ist nicht winterhart, kann aber bei warmen Temperaturen an einen Standort im Freien gesetzt werden.

Standort: Der Wolfsmilchkaktus mag weder die pralle Mittagssonne noch den vollen Schatten. Sucht für ihn am besten nach einem Standort mit viel Licht oder Halbschatten. Da die Pflanze schnell in die Höhe wachsen kann, solltet ihr auf ausreichend Platz nach oben achten, sodass er sich unbeschränkt entfalten kann. Da der Wolfsmilchkaktus in den Wintermonaten eine Ruhepause einlegt, sollte eine Temperatur von 15 Grad nicht unterschritten werden. Bekommt eure Pflanze drinnen nicht ausreichend Licht, könnt ihr mit Pflanzenlampen für zusätzliche Helligkeit sorgen.

Gießen: Während der Wachstumsphase solltet ihr euren Wolfsmilchkaktus immer wieder durchdringend gießen. Oder aber ihr stellt den Wurzelballen zwischendurch in ein Wasserbad, sodass sich die Wasserspeicher auffüllen können – dann sind auch längere, trockene Phasen kein Problem. Achtet beim Gießen darauf, dass keine Staunässe entsteht, da der Wolfsmilchkaktus hierauf sehr empfindlich reagiert. Die Erde bzw. oberste Substratschicht sollte bis zum nächsten Gießen wieder abgetrocknet sein. Daher ist es in der Regel ausreichend, wenn ihr die Pflanze etwa alle zwei Wochen wässert.

Düngen: Düngt euren Wolfsmilchkaktus während der Wachstumsphase zwischen März und August regelmäßig einmal im Monat. Hierfür könnt ihr am besten speziellen Sukkulentendünger verwenden.

Tipp: Da der Wolfsmilchkaktus schnell gigantische Ausmaße annehmen kann, empfiehlt sich ein regelmäßiger Rückschnitt, um das Wachstum zu begrenzen. Hierdurch wird ebenfalls die Verzweigung gefördert, da die Pflanze ohne regelmäßiges Schneiden nur in die Höhe wachsen würde. Achtet beim Rückschnitt der Pflanze darauf, dass ihr den Schnitt so platziert, dass er nicht direkt zu sehen ist, da die Schnitte lange sichtbar bleiben und die Optik der Pflanze somit stören können. Beim Rückschnitt tritt viel Pflanzensaft aus, der giftig ist. Daher empfiehlt es sich, einige Schutzmaßnahmen zu beachten, z.B. das Tragen von langärmeliger Kleidung und Gummihandschuhen.

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